Nachbericht zum RBW-Wirtschaftsforum: Der beste Weg - Kommunikation online oder offline?


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Nachbericht zum RBW-Wirtschaftsforum: Der beste Weg - Kommunikation online oder offline?

Diese Frage stellte die RBW am 2. April 2019 im Kardinal Schulte Haus in Bergisch Gladbach auf ihrem Wirtschaftsforum, zu dem sie gemeinsam mit der Unternehmer-Initiative Rhein-Berg e.V. (UIRB) eingeladen hatte. Es ging dabei um Ideen und Strategien für den Dialog mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Bewerbern.

Welche Form der Kommunikation funktioniert am besten? Ist es nur noch Social Media auf allen Kanälen oder sollten Unternehmen besser auf altbewährte Printprodukte und eine gute Pressearbeit setzen?

„Die Antwort lautet wahrscheinlich "ein bisschen von allem". Denn es kommt darauf an, wen und was die Unternehmen erreichen wollen. Erst wenn das feststeht, kann man den richtigen Medienmix wählen“, kündigte Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW, bereits zu Beginn der Veranstaltung an. Wichtig sei es, festzulegen, wen und was man erreichen will. Sind es die Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner? Geht es ums Image, den Vertrieb oder Innovationen?

Das Wirtschaftsforum bot den rund 200 Gästen dazu jede Menge anschauliche Beispiele. Ursula Wintgens, Inhaberin des REWE Wintgens in Bergisch Gladbach-Bensberg, berichtete über ihre Facebook-Community, deren mehr als 2.000 Mitglieder sie alle persönlich kennt. Hier herrscht ein reger Austausch, der nicht nur von den guten Ideen der Chefin lebt. Mitarbeiter und Kunden sind gleichermaßen involviert.

Die gesamte Palette der Kommunikation bedient die Kürtener Isotec GmbH, wie Pressesprecher Thomas Bahne erläutert. Fast alle Social Media Kanäle aber auch die klassische Pressearbeit und verschiedene Printprodukte werden eingesetzt, um Kunden, aber auch potenzielle Bewerber anzusprechen. Bahne setzt auf das Bewegtbild als Frequenzbringer in den sozialen Medien und zeigte ein kurzes Video, das in einer hausinternen Schulung entstand.

Oliver Mathée vom Mediterana in Bergisch Gladbach achtet sehr auf die Wertschätzung der Kunden. Der gute persönliche Kontakt zwischen Gästen und Mitarbeitern ist von oberster Priorität. In den digitalen Kanälen agiert das Mediterana hingegen vor allem emotional. Die interne Kommunikation wurde jüngst fast komplett digital aufgezogen – was vieles einfacher macht, aber mindestens ein tägliches Meeting nicht ersetzt. Dem Geschäftsführer der überregional bekannten „Urlaubslandschaft“ liegt vor allem auch das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. So konnten mittels einer digitalen Anzeige über Aufgüsse und andere Angebote im Saunabereich 120.000 gedruckte Pläne eingespart werden.

Auch die RBW hat in diesem Jahr einiges in ihrer Kommunikation verändert. Die Experten, die sie auf diesem Weg begleiten, gaben Tipps und berichteten aus der Praxis. Tim Tiede von der Agentur lessingtiede GmbH aus Wermelskirchen nahm die Teilnehmer mit in den Social Media Cosmos. Über das wichtige Thema Datenschutz und technische Umsetzungen konnte Patrick Knoblauch von der Oevermann Networks GmbH berichten und Klaus Lawrenz, Inhaber der Agentur „Die Qualitäter“ aus Overath, favorisierte die Kombination aus Print- und online-Kommunikation.

Max Rheinländer, 1. Vorsitzender der UIRB findet das Thema auch wichtig: „Natürlich sind wir gerne als Partner der RBW bei diesem Wirtschaftsforum zum Thema Unternehmenskommunikation dabei. Denn die richtigen Kommunikationskanäle für ein Unternehmen zu finden, ist heute in Zeiten von Facebook, Twitter, Xing oder Instagram wichtiger denn je. Fragen wie „Muss ich überall vertreten sein und bringen die traditionellen Kommunikationsformen wie Prospekte, Flyer und Printmedien noch den erwünschten Erfolg“ beschäftigen uns täglich.

Alle Teilnehmer und Interessierte können den Bericht über Diskussion und Ergebnisse des Wirtschaftsforums in Kürze im Newsroom der RBW im Blog lesen. Die RBW freut sich an dieser Stelle auch über Kommentare, Nachfragen und Anregungen. Denn, egal ob digital oder analog, der Dialog ist wichtig und erwünscht.

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