Symposium TrendAuto2030plus

Am 26. Oktober 2022 lädt das Transformationsnetzwerk für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie in der Region Aachen-Bonn-Köln-Gummersbach zu seinem ersten ganztägigen Symposium in Flora Köln.

Das Projekt »Transformationsnetzwerk für eine elektrische, nachhaltige und digitale Automobilindustrie 2030plus« (kurz TrendAuto2030plus) hat das Ziel, die in der Region Aachen, Bonn, Köln und Gummersbach (Campus der TH Köln) ansässige Fahrzeug- und Zulieferindustrie zusammenzuführen und gemeinschaftlich für die Trends der Mobilitätswende aufzustellen. In einer Netzwerkstruktur werden unter Einbeziehung relevanter Akteursgruppen Arbeitskreise etabliert, in denen die für die Transformation relevanten Handlungsfelder und notwendigen Kompetenzen adressiert und in die Praxis der Unternehmen und Belegschaft überführt werden.

Das Projekt TrendAuto2030plus wird vom Institut für Allgemeinen Maschinenbau, dem Institut für Fahrzeugtechnik sowie der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der TH Köln, dem Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., dem Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e.V. und der IG Metall Köln-Leverkusen gemeinsam betrieben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben bis Mitte 2025 mit rund 6,6 Millionen Euro.

Unter dem Dach des Region Köln Bonn e.V.  sind auch die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) sowie die weiteren regionalen Wirtschaftsförderungen Projektpartner von TrendAuto2030plus.

Das erste Symposium richtet sich an Unternehmen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie in der Region Aachen-Bonn-Köln-Gummersbach sowie weitere von der Transformation betroffenen Akteursgruppen. Alle Interessierten sind eingeladen, die thematischen Schwerpunkte der Arbeitskreise zu erarbeiten und den Projektfokus von Beginn an zielgruppenspezifische zu gestalten. Die Teilnahme am Auftaktsymposium ist kostenlos.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Symposium sowie den Link zur Anmeldung.

In einer Pressemeldung vom 15. August 2022 informiert die TH Köln über das Projekt. Außerdem gibt es einen Projektflyer.

Strategien für eine zukunftsfähige Mobilität

Die Autobranche und ihre Zulieferer stehen unter hohem Innovationsdruck. Um die Unternehmen in Aachen, Bonn und Köln bei Veränderungsprozessen zu unterstützen, hat ein Konsortium aus Wissenschaft und Interessenvertretungen das Projekt TrendAuto2030plus gestartet. In den nächsten drei Jahren soll ein Transformationsnetzwerk für eine elektrische, nachhaltige und digitale Autoindustrie entstehen.

„Die Automobilbranche erwirtschaftet in Nordrhein-Westfalen einen Jahresumsatz von rund 34 Milliarden Euro und ist in NRW besonders im Rheinland konzentriert. Vor diesem Hintergrund hat es eine besondere Bedeutung, die Fahrzeug- und Zulieferindustrie zusammenzuführen sowie die umfangreichen vorhandenen Innovationspotenziale in den Unternehmen zu aktivieren. Dem dient unser Projekt“, sagt der Projektleiter Prof. Dr. Christoph Haag von der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften der TH Köln. Weitere Partner sind die RWTH Aachen, die Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e.V. und die IG Metall Köln-Leverkusen.

Analysen, Strategieentwicklung und Qualifizierungsmaßnahmen
Den Beginn des Projektes bildet eine Analyse der Branche. In Bezug auf die wichtigen Zukunftsthemen erhalten die beteiligten Unternehmen ein Benchmarking, um ihren eigenen Reifegrad zu ermitteln und Notwendigkeiten zur Weiterentwicklung zu erkennen. Hinzu kommen ein Technologie-Radar sowie Trend- und Szenarioanalysen. „Wenn wir genau wissen, wo die Branche in NRW steht, nehmen wir Transformationsprozesse weltweit in den Blick und identifizieren die strategischen Erfolgsfaktoren“, so Haag. Auf dieser Basis soll dann eine Transformationsstrategie 2030plus entworfen und konkrete Innovationsprojekte bei den Unternehmen angestoßen werden.

Zeitgleich untersuchen die Partner zusammen mit den relevanten Akteuren der Branche, welche Kompetenzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig benötigen und wie Produktionssysteme der Zukunft aufgebaut sein müssen. „In der Automobilproduktion der 2030er Jahre sind weiterhin viele der bewährten Fähigkeiten gefragt, aber es werden auch neue Qualifikationen notwendig sein. Daher entwickeln wir umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die auch nach Projektende von den Partnern angeboten werden können“, sagt Haag. Damit alle vom Transformationsprozess Betroffenen von den Erkenntnissen profitieren und diese auch über die Region hinaus angewendet werden können, sind breit angelegte Beteiligungs- und Vermittlungsformate geplant.

Quelle: TH Köln

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Kontakt

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 2204 9763-0
Telefax: +49 2204 9763-99

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