Bundesförderprojekt Breitbandausbau: Deutsche Telekom benötigt für die geförderten Anschlüsse eine Beauftragung der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer

Im Zuge des ersten kreisweiten Bundesförderprojekts zur Anschließung unterversorgter Haushalte, Unternehmen und Schulen mit schnellen Glasfaseranschlüssen steht nun die Anbindung der 5.500 Haushalte und der über 750 Unternehmen an, die mit weniger als 30 Mbit/s im Download als unterversorgt identifiziert worden sind. Alle förderfähigen Anschlüsse sollen mit der modernsten Übertragungstechnik durch einen Glasfaseranschluss mit Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s im Download und bis zu 500 MBit/s im Upload ausgebaut werden. Aufgrund der Förderung ist die Verlegung der Anschlüsse während der Umsetzungsphase des Projektes kostenfrei. Da die Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt werden sollen, benötigt die Telekom von den jeweiligen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern einen Auftrag für die Verlegung des Glasfaserkabels auf dem entsprechenden Grundstück bis ins Haus.

Ohne diese Beauftragung können die Häuser nicht angeschlossen werden!

Im Laufe der nächsten Tage werden die über 4.800 Personen mit Grundstückseigentum im Fördergebiet postalisch ein Anschreiben der Kreisverwaltung erhalten, in welchem das genaue Prozedere für die Beauftragung erläutert wird. Möglichst innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Schreibens sollte der kostenfreie Anschluss über den folgenden Link beauftragt werden: www.telekom.de/glasfaser

Das Verfahren der Deutschen Telekom sieht vor, dass die Aufträge ausschließlich online erteilt werden können, um eine schnelle Abwicklung zu ermöglichen. Auf dem Postweg ist dies leider nicht möglich.

„Ich hoffe, dass die Chance auf einen kostenlos verlegten Glasfaseranschluss möglichst von allen Menschen mit Grundstückseigentum in den geförderten Gebieten ergriffen wird. Die Bedeutung einer hochleistungsfähigen Internetversorgung nimmt immer weiter zu und steigert unter anderem auch den Wert der Immobilien“, betont Landrat Stephan Santelmann.

„Die Bagger stehen in Kürze bereit und wir freuen uns auf die aktive Bauphase, allerdings benötigen wir in dieser Phase des Projektes auch die Beauftragung von den Eigentümerinnen und Eigentümern der Immobilien. Sollten diese die Gelegenheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht nutzen wollen, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt einen Glasfaseranschluss wünschen, so wären die hierfür üblicherweise anfallenden einmaligen Kosten in Höhe von circa 800 Euro selbst zu tragen“, sagt Marco Lohmeier, Regiomanager der Deutschen Telekom.

Über das Geoportal des Rheinisch-Bergischen Kreises, das über die Internetseite des Kreises (www.rbk-direkt.de/geoportal) erreichbar ist, oder alternativ direkt unter der Adresse https://arcg.is/0zK1zW können Interessierte nun auch umfangreiches Kartenmaterial einsehen, aus dem die genaue Lage aller Fördergebiete ersichtlich ist. So können Bürgerinnen und Bürger selbst nachschauen, ob ihre Adresse in einem Fördergebiet liegt. Zusätzlich sind dort die Fördergebiete des zweiten Bundesförderprojektes zu sehen, das sich zurzeit in der Phase des EU-weiten Ausschreibungsverfahrens befindet.

Das erste kreisweite Bundesförderprojekt war im April 2020 gestartet und wird durch die Kreisverwaltung koordiniert. In einem EU-weiten Auswahlverfahren hatte die Deutsche Telekom den Zuschlag für den Ausbau erhalten. Im September 2021 wurde dann zunächst mit der Anbindung der 74 Schulen im Kreisgebiet begonnen, welche im Rahmen der Maßnahme mit einer hohen Priorität behandelt werden.

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis

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