Interkommunales Kulturmanagement für Burscheid und Wermelskirchen wird vom Land gefördert - Gemeinsame Kulturentwicklung für Burscheid und Wermelskirchen

Erst kürzlich war die Freude in Burscheid groß, als Ministerin Ina Scharrenbach den 100-Prozent-Förderbescheid für den Ausbau des „Haus der Kunst“ zu einer sozio-kulturellen Begegnungsstätte überreichte. Für das größte Vorhaben im Rahmen des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEHK 2025) bedeutet dies eine Fördersumme von rund 4,4 Mio. Euro für Burscheid.

Nun können sich die Städte Burscheid und Wermelskirchen über eine weitere Förderung freuen, denn auch die im Mai dieses Jahres beantragte Förderung eines interkommunalen Kulturmanagements ist geglückt.

Kulturmanagement wird vom Land gefördert

Entscheidend für die Politik und Bürgermeister Stefan Caplan ist ein aktuell eingetroffener weiterer Förderbescheid der Bezirksregierung Köln: Das Land NRW fördert auch das gemeinsam mit der Stadt Wermelskirchen beantragte Projekt „Kulturmanagement und Kulturentwicklung“. Begeistert zeigen sich die Verantwortlichen der Städte Burscheid und Wermelskirchen darüber, dass nicht nur das Gebäude („Haus der Kunst“, Stadt Burscheid) finanziell unterstützt wird, sondern auch das über die Stadtgrenzen hinausgehende interkommunale Kulturmanagement, das für die Entwicklung der (Kultur-)Region Burscheid - Wermelskirchen von großer Bedeutung ist.

Ziel eines städteübergreifenden Kulturmanagements – hierfür soll eine Fachkraft eingestellt werden – ist es zum einen, als konkrete Maßnahme für zukünftige Veranstaltungen sowohl für Burscheid als auch für Wermelskirchen einen interkommunalen Kulturentwicklungsplan zu erarbeiten. Zum anderen soll ein kulturelles Konzept für das Burscheider „Haus der Kunst“ entwickelt werden. Eine intensive lokale, interkommunale wie regionale Zusammenarbeit, kontinuierliche Qualitäts- und Erfolgskontrolle und Öffentlichkeitsarbeit von Kulturschaffenden sollen das unverwechselbare Profil der Kulturlandschaft unterstützen.

Während das Land NRW das interkommunale Kulturmanagement mit 144.000 Euro für den Zeitraum von drei Jahren fördert, ergeben sich für den Kreis und die Städte Burscheid und Wermelskirchen Eigenanteile von insgesamt 96.000 Euro, die sich ebenfalls auf drei Jahre verteilen. Die Belastungen jeder Stadt liegen dabei bei durchschnittlich ca. 11.000 Euro im Jahr.

Rheinisch-Bergischer Kreis hat Unterstützung zugesagt

Der Rheinisch-Bergische Kreis hatte bereits per Kreistagsbeschluss die Übernahme eines
30-Prozent-Anteils verbindlich zugesagt.

„Es ist, soweit wir wissen, das erste REGIONALE 2025-Projekt, das vom Kulturministerium gefördert wird. Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, resümieren die Bürgermeister der beiden Städte, Rainer Bleek und Stefan Caplan. „Wir bedanken uns sehr für die Unterstützung, die uns bei der Projektidee entgegengebracht worden ist. Vor allem die Hilfe durch die REGIONALE-Agentur und den Rheinisch-Bergischen Kreis hat uns sehr geholfen“.

Quelle: Stadt Wermelskirchen / Stadt Burscheid

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