Veranstaltung der RBW und der Effizienz-Agentur NRW zum Thema: Mit Ressourceneffizienz die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit steigern

Die Steigerung der Ressourceneffizienz hilft nicht nur den produzierenden Unternehmen dabei, ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und so Arbeitsplätze zu sichern, sondern ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und somit zum Umwelt- und Klimaschutz. Um mit Unternehmern über dieses Thema und aktuelle Fördermittel zu sprechen, luden die Effizienz-Agentur NRW und die RBW zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie fand statt am 31. Januar mit rund 50 Teilnehmern im TechnologiePark in Bergisch Gladbach. Neben praktischen Beispielen hat die Effizienzagentur den Aufruf "Ressource.NRW – Innovative ressourceneffiziente Investitionen" des NRW-Umweltministeriums vorgestellt. Er richtet sich an kleine und mittlere produzierende Unternehmen, die mit ihren innovativen Maßnahmen auf diesem Weg Vorreiter sein wollen.

Bei der Vorstellung von Best-Practice-Beispielen wurde zunächst erklärt, welche positiven Auswirkungen die Steigerung der Ressourceneffizienz für Unternehmen haben kann. Anschließend ging es darum, wie und mit welcher Unterstützung solche Maßnahmen finanziert und gefördert werden können.

Den generellen Zugang zu Umweltförderprogrammen zur Finanzierung von Produktionsmaßnahmen stellte Jürgen Krey von der Kürten & Lechner GmbH aus Bergisch Gladbach vor. Das Unternehmen hat seit 2013 bereits drei Projekte mit der Effizienzagentur umgesetzt und ist von den finanziellen Anreizen der Förderprogramme und der kompetenten Beratung der Effizienzagentur überzeugt. So wurden Investitionen in eine Digitaldruckmaschine unterstützt, die Einsparpotenziale bei Strom und Farbe quantifiziert haben. Außerdem erfolgte eine Wertstromanalyse zur Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung der Material- und Energieeffizienz. Hier wurden zum Beispiel die Beratungskosten bis zu 50 Prozent gefördert.

Auch Christian Hündgen von der Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG aus Swisttal berichtete, welche Chancen ihm der Wettbewerb Ressource NRW für seine innovativen Ideen geboten hat.

Im Anschluss erklärte Michael Niemczyk von der Effizienz-Agentur NRW den Wettbewerb Ressource NRW. Er dient der Unterstützung innovativer Verfahren zur Steigerung der Material- und Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen und zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgas-Emissionen. Dies umfasst Maßnahmen zur Gestaltung von ressourceneffizienten Produktionsverfahren im Sinne des produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS), Maßnahmen zur Gestaltung neuer energieeffizienter Herstellverfahren, die das Ziel verfolgen, bestehende Produkte durch innovative und ökologisch vorteilhafte Produkte zu ersetzen, oder Maßnahmen für das Recycling und die Wiederverwendung von Abfall anderer Unternehmen.

Die Teilnehmer konnten danach mit den Experten diskutieren, welche Ideen oder Projekte bereits in ihrem Unternehmen vorhanden sind, und welche Förderungen bei der Durchführung helfen könnten.

„Das Thema der Ressourceneffizienz ist wichtig für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort. Wir wissen, dass es so gut wie alle Betriebe beschäftigt. Darum wollen wir sie bei der Vermittlung von Fördermitteln auf diesem Weg unterstützen. Da freut es mich natürlich umso mehr, dass wir die Effizienzagentur mit einer ihrer Informationsveranstaltungen in den Rheinisch-Bergischen Kreis holen konnten“, sagt Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW.

Fragen zum Wettbewerb Ressource NRW und zu weiteren Fördermitteln für Unternehmen beantwortet bei der RBW Slawomir Swaczyna unter 02204-9763-15 oder swaczyna@2f28902d16334f828dbc25acef12e34erbw.de.

Informationen zum Wettbewerb Ressource.NRW finden Sie hier.

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