Gute Beispiele in Zeiten von Corona

#glstark

Wir sind überzeugt, dass gerade auch in einer herausfordernden Zeit wie dieser, viele tolle Ideen und Beispiele in den Unternehmen in Rhein-Berg entstehen. Wir wollen  diese sichtbarer machen. Darum haben wir hier einige gute Beispiele gesammelt. Wenn Sie weitere kennen, informieren Sie uns gerne! 

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Recruiting & Onboarding in Zeiten Corona bei der Netempire Software GmbH  

Recruiting und Onboarding neuer Mitarbeiter erfordert in Zeiten des Kontaktsverbots neue Wege. Die Netempire Software GmbH in Rösrath hat ihre Erfahrung damit geschildert:  
Telefoninterviews sind gut, jedoch wird es verbindlicher und persönlicher, wenn man sich beim Kennenlernen auch in die Augen schauen kann.
Hierbei sind vor allem Videokonferenzen sehr hilfreich, gerade in Zeiten des Kontaktverbots. Nur leider hat nicht jeder die technischen Voraussetzungen, um eine Videokonferenz zu starten.

Unser Tipp: Wenn Unternehmen es ihren Bewerbern leichter machen möchten, dann sendet ihnen doch einfach eine Webcam als Geschenk zu und ermöglicht eine persönlichere Kontaktaufnahme per Videocall. Denn bei einer Entscheidung braucht es mehr, als nur eine überzeugende Stimme.

Und so kann das Remote-Onboarding eines neuen Kollegen aussehen:

Onboarding mit Sicherheitsabstand, leeren Büros & Kontaktverbot - eine neue Herausforderung für uns. Unser neuer Kollege, Eren startet seinen ersten Tag bei der Netempire und der Tech Campus ist leer – die meisten befinden sich im Homeoffice. Für seinen ersten Tag sind einige Kollegen jedoch extra aus dem Homeoffice angereist, um Eren herzlich in Empfang zu nehmen. Aber bereits die Begrüßung ist anders: Man darf sich nicht die Hand geben und hält einen Sicherheitsabstand zu seinem neuen Kollegen. Ein seltsames Gefühl. Nachdem Eren einen Teil seines Teams persönlich kennenlernte, startet sein Arbeitsalltag ebenfalls im Homeoffice. Das restliche Projektteam lernt er vorerst nur per Videocall kennen. Für seine Arbeit wird ihm die spezifische Hardware, die sonst in München beim Kunden persönlich abgeholt werden muss, per Kurier zugesendet. Aber auch wenn alles über den Bildschirm läuft und das Kontaktverbot keinen persönlichen Austausch zulässt, funktioniert die Einarbeitung für uns und für Eren zwar anders, aber gut. „Ich fühle mich im Team sehr gut aufgenommen, wir treffen uns jeden Tag online, mir wird viel gezeigt und erklärt. Und mit einigen Kollegen kann ich bereits Jokes machen, obwohl wir uns noch nie gesehen haben - ein super Zeichen!“

Von Tür zu Tür - Postkarten-Grüße in Corona-Zeiten

Die fertigen Postkarten werden individuell gestaltetBild vergrößern

Sujatha Hoffmann von der Odenthaler Papeterie Hakuuna und Anna Zeller, Fotografin aus Wermelskirchen, hatten eine wunderbare Idee. Sie erstellen individuelle Fotokarten als Gruß an die Lieben, die man jetzt nicht persönlich treffen kann. Sie haben uns folgendes dazu geschrieben:

Anna Zeller und Sujatha Hoffmann

" Wir sind der Meinung, dass Corona auch positive Seiten mit sich gebracht hat. Viel Zeit mit der Familie und den Kindern.

Natürlich ist es auch eine Herausforderung, aber mit Sicherheit eine Bereicherung, sich mal bewusst zu werden, in welch guter Situation wir uns alle außerhalb der Coronakrise befinden. Hoffentlich nehmen viele ein bisschen von diesem Bewusstsein mit in den Alltag nach Corona und halten ein Stückchen Erinnerung von der Zeit fest. Zum Beispiel in Form eines Fotoshootings."

Danke für diesen Beitrag!

Buchhandlung Bücken in  Overath

Folgendes Schreiben erreichte unsere Redaktion: 

"Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin der SuperBücherHeld. Geboren wurde ich in der Corona-Krise, um den Menschen etwas Freude, Abwechslung und natürlich auch ihre Bücher zu bringen.
Ich wohne in der Buchhandlung Bücken in Overath und treibe dort mein Unwesen. Ich helfe in allen Arbeitsbreichen und bin an mehreren Fronten gefordert.
Letzte Woche habe ich es bereits ins MorgenMagazin der ARD geschafft. Da bekanntlich Bilder mehr sagen als Worte, deshalb habe ich Ihnen einen Link zu meinen Videos beigefügt.
Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus, denn ich muss jetzt los. Die nächste heikle Mission steht mir schon wieder bevor.

Der SuperBücherHeld hat es geschafft, alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückzuholen und die Buchhandlung Bücken kann sich vor Aufträgen kaum retten. Natürlich ist dies nicht alleine auf den Einsatz des SuperBücherHelden zurückzuführen, aber ohne seinen unermüdlichen Einsatz sähe die Buchhandelswelt bestimmt anders aus."

Das hat uns sehr gut gefallen!! Danke! Der SuperBücherHeld hat noch seine Autogrammkarte zum Sammeln und Teilen mitgeschickt.

Bea Rusu, Yogatrainerin aus Rösrath - "Aus der Komfortzone rauskommen"

„Ich gehe neue Wege, gebe live Online-Yogakurse auf YouTube. Ich hatte vorher noch nie Live-Videos gemacht und war zu Beginn sehr aufgeregt, aber das legt sich. Ich nutze das alles jetzt als Chance, viel Erfahrungen zu machen, auch online zu arbeiten - ich habe meine Website so angepasst, dass LIVE-Online-Kurse auch nach Corona zu meinem Angebot gehören werden. Durch Corona erweitere ich somit mein Portofolio, ich bin gezwungen aus der Komfortzone zu kommen. Mein Youtube Kanal ist noch klein, es kommen aber täglich neue Abonnenten dazu.“


DEUTA-WERKE in Bergisch Gladbach - "Arbeiten in zwei festen Schichtzeiten" 

Seit einigen Wochen arbeiten die DEUTA-WERKE in allen Bereichen - nicht nur in der Produktion - im Schichtbetrieb. Das bedeutet, alle Mitarbeiter, deren Tätigkeit nicht im Homeoffice realisiert werden kann, sind nur innerhalb einer von zwei festen Schichtzeiten (Früh- und Spätschicht) auf dem Werksgelände. Auf diese Weise können die DEUTA-WERKE fast normal weiter arbeiten. Jede der Schichten hat eine reduzierte Belegschaftsdichte. Die Mitarbeiter der beiden unterschiedlichen Schichten treffen nicht aufeinander. Die Mitarbeiter im Homeoffice sind über Telefonkonferenzsysteme mit den Menschen vor Ort im Betrieb verbunden. 
Die DEUTA-WERKE haben damit für sich eine einigermaßen praktikable Lösung gefunden, denn die Geschäfte der Kunden laufen zum Teil weiter und sind auf die Zulieferungen des Unternehmens angewiesen. Insbesondere die chinesischen Kunden nehmen nach wochenlangem Stillstand wieder ihre Geschäfte auf und zeigen teils sogar Nachholbedarf.


Julius Möbel in Overath - „Das Beste aus dem Corona-Virus machen“ 

Die Tischlerei Julius Möbel aus Overath hat kurzerhand einen großen Teil seiner jetzigen Produktion auf das Fertigen von sogenannten Spuckschutz-Hygienewänden umgestellt, um Apotheken, Praxen und weiteren öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, sich vor einer Infektion zu schützen. Verkauft werden die Spuckschutz-Hygienewände auf Maß, so wie vom Kunden benötigt.

„Das Thema Homeoffice war bei uns im Zuge der Digitalisierung natürlich auch vorher schon oft Thema – jedoch schiebt man es immer weiter nach hinten, wenn es nicht akut gebraucht wird. Heute können wir stolz berichten, dass wir bereits zwei Homeoffice-Arbeitsplätze eingerichtet haben und in einer Woche folgt der nächste.“
Mehr Einblicke zum Umgang mit der aktuellen Situation finden Sie im Interview mit Jörg Julius Kapune auf der Website vom KOFA

Hausmann Versorgungstechnik in Wermelskirchen - „Wir sind heute froh, schon länger so digital unterwegs zu sein“

Im Januar waren es lediglich zusätzliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die eingeführt wurden, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Dabei ist es natürlich nicht geblieben …
Hausmann Versorgungstechnik ist ohnehin sehr digital unterwegs: Die Monteure sind zu 99% mit dem Laptop unterwegs, ein 3D-Bad-Planungsprogramm gehört zum Alltag der Mitarbeitenden. Das hilft in der aktuellen Situation enorm, weil die Umstellung im Arbeitsalltag nicht so groß ist. Zusätzlich wurde jetzt eine Online-Beratung über das Tool „Zoom“ eingerichtet. Vom Sofa aus kann sich der Kunde sein zukünftiges Bad anschauen. Der Bad- oder Heizungsplaner von Hausmann teilt über „Zoom“ seinen Bildschirm mit dem Kunden und kann alles genauso zeigen, als würde der Kunde direkt daneben sitzen. Lesen Sie mehr darüber im RBW-Blog.

Kontakt

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 2204 9763-0
Telefax: +49 2204 9763-99

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