Maßnahmen-Übersicht für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus 

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die  Unterstützungsmaßnahmen und Vorgaben für Ihr Unternehmen. Wir bemühen uns, diese schnellstmöglich zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen.  Bei Fragen rufen Sie uns an unter 02204/9763-0 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@bf898a820abf49f0a8566e5ff286b9b3rbw.de.

#gemeinsamanpacken
Unter diesem Titel haben  wir  aktuell  unser Angebot für Sie angepasst. Wir möchten Sie bestmöglich in der akuten Krisensituation unterstützen, aber Ihnen auch helfen, die Zukunft Ihres Betriebes bzw. Ihrer Selbstständigkeit zu gestalten. Hier lesen Sie mehr dazu.

Informationen zur Situation im Rheinisch-Bergischen Kreis und zu den jeweils aktuellen Verordnungen des Landes NRW finden Sie auf der Seite der Kreisverwaltung:

Rheinisch-Bergischer Kreis: Informationen zum Corona-Virus

Die Pressemeldungen verschiedener Institutionen zur aktuellen Lage finden Sie in unserem Newsroom unter Aktuelles
Die Regeln ab dem 19.  April 2021 haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Das Land NRW  beantwortet wichtige Fragen zum Coronavirus, zu Hilfen,  Lockerungen und Verordnungen in verschiedenen Lebensbereichen umfangreich auf einer eigenen Website

NRW-Dashboard zur Corona-Pandemie
Außerdem zeigt die Landesregierung in ihrem  Corona-Dashboard aktuelle Infektionszahlen sowie auch Informationen zu ökonomischen und sozialen Aspekten der Krise.

IHK-Info: Auflagen für Betriebe und das öffentliche Leben wegen des Coronavirus:

Eine gute Übersicht über aktuelle Auflagen für Betriebe erstellt die IHK Köln.  Hier finden Sie auch die Vorlage für einen Passierschein (pdf), den Arbeitnehmer in Gebieten mit nächtlichen Ausgangssperren ggf. benötigen.

Die Maßnahmen, Hilfen und besonderen Verordnungen im Einzelnen:

Aktuell: Test-Angebotspflicht für Arbeitgeber

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf unserer Homepage oder im RBW-Newsroom; insbesondere unsere Meldung vom 14.04.2021 (Informationen zur anstehenden Testpflicht in Betrieben)  und die FAQs für Arbeitgeber zu den Corona-Tests. Letztere werden wir regelmäßig aktualisieren.

Mit Verkündung am 13. April 2021  ist die neue Arbeitsschutzverordnung, die auch eine Testpflicht in den Betrieben vorsieht,  am 20. April in Kraft getreten. Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Die entsprechende Verordnung haben wir für Sie verlinkt.

AKTUELL: Statt ürsprünglich mindestens einem Testangebot pro Wochhe sollen es nun mindestens zwei Testangebote sein. Auch gibt es neue Regelungen zum Homeoffice (BMAS 21.04.2021)

Betriebe, die ihren Beschäftigten einen Testnachweis  ausstellen möchten, können sich dazu beim Land NRW registrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier. Die  Testung muss dazu  durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt werden.

Die hilfreichsten Links  sind die folgenden: 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: FAQs zur den Arbeitsschutzregeln, hier Pkt. 6 Angebot von Tests

handwerksblatt.de: Corona-Tests: Das sollten Arbeitgeber jetzt wissen

DIHK: FAQs zu Corona-Tests

Die Anbieter von Schnelltests im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass damit Arbeitgeber nicht davon entbunden sind, Testangebote zu machen. Dazu in den o.g.  FAQs, Punkt 6.6:

"Die Durchführung von Testung der Beschäftigten kann auch durch Dritte z.B. durch geeignete Dienstleister oder anerkannte Testzentren/Teststellen erfolgen. Hierbei ist zu beachten, dass die wöchentlichen kostenlosen Bürgertests nicht für die Testung der Beschäftigten durch die Arbeitgeber zur Verfügung stehen."

Auch  die zuständigen Kammern haben Informationen dazu zusammengestellt:

- Link zur Industrie- und Handelskammer zu Köln
- Link zur Handwerkskammer zu Köln

RBW-Tipp: Arbeitgeber in Rhein-Berg können sich zu diesen und anderen Fragen auf der Plattform Rhein-Berg CONNECT (Space  "Corona - Praxis im Betrieb") austauschen. Sie sind herzlich eingeladen. Mehr Infos zur Plattform finden Sie hier.

November-/Dezemberhilfen

Anlässlich der aktuellen Einschränkungen hat die Bundesregierung weitere Nothilfen für betroffene Unternehmen und Solo-Selbstständige beschlossen. Das Bundesfinanz- und das Bundeswirtschaftsministerium haben dazu eine übersichtliche Seite mit Fragen und Antworten erstellt. Hier finden Sie weitere Informationen zur Beantragung der November- und Dezemberhilfe

Die Antragsfristen wurden bis zum 30. April 2021 verlängert.

Überbrückungshilfen von Bund und Land NRW

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen (Bund)

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für  kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie soll helfen, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern.   

Die 1. Phase ist abgeschlossen. 

Überbrückungshilfe II: Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

Zurzeit kann die Überbrückungshilfe III beantragt werden.  Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium schreiben dazu: "Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Die antragsfrist läuft bis zum Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte." Die FAQs dazu haben wir für Sie verlinkt.
Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Die  Überbrückungshilfe für corona-geschädigte Unternehmen kann nur über akkreditierte Steuerberater, steuerberatende Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer beantragt werden.

Unternehmen und Solo-Selbständige müssen die Überbrückungshilfe über die o.g. Berater beantragen lassen. Voraussetzung für die Hilfe ist, dass die Antragstellenden bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sind und nicht bereits am 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.

Hotlines für sog. prüfende Dritte und für Solo-Selbstständige (Direktantrag) finden Sie hier:

Hotline für prüfende Dritte:  030 – 530 199 322

Hotline für  Solo-Selbstständige: 030 - 1200 21034


NRW Überbrückungshilfe Plus

Das Land NRW hat analog zur Überbrückungshilfe des Bundes das landesweite Programm angepasst. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Der Antrag für die NRW Überbrückungshilfe Plus kann im Rahmen der Überbrückungshilfe des Bundes über Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden. Die NRW Überbrückungshilfe Plus ist in das Antragsverfahren zur Überbrückungshilfe des Bundes vollintegriert.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.
Weitere Informationen zur 2. Phase der  NRW Überbrückungshilfe Plus finden Sie hier.

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung: Telefon: 0211-7956 4996

Neustarthilfe für Soloselbständige

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. Hier lesen Sie mehr dazu.

Die FAQs dazu haben wir für Sie verlinkt.

Soforthilfe - Rückmeldeverfahren

Das Rückmeldeverfahren zur Soforthilfe ist am 02. Dezember 2020  wieder angelaufen. Auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums wurden zum Start des Verfahrens aktuelle FAQ und ein neues Erklär-Video veröffentlicht.

Primärer Ansprechpartner für Auskünfte ist die eigens dafür eingerichtete Hotline beim Wirtschaftsministerium NRW. Die Hotline ist von Montag – Freitag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter 0211/7956-4995 erreichbar. Anfragen per E-Mail richten Sie bitte an: soforthilfe-rueckmeldung@fd79c78b68ad4b8083cb23926bb6413bmwide.nrw.de.

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Die Empfänger der Soforthilfe müssen nun entscheiden, ob Sie die Rückzahlung noch in diesem Jahr leisten oder mit der Rückmeldung bis ins Frühjahr 2021 warten möchten. Diese Entscheidung hängt von Ihren strategischen Planungen für das nächste Jahr und Ihrer aktuellen Liquiditätssituation ab. Was das für Ihr Unternehmen genau heißt, können Sie gerne auch vorab mit uns erörtern. Sprechen Sie uns an: 02204/9763-0

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Mit einem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sollen KMU (bis zu 249 Beschäftigten), die durch die COVID-19-Krise betroffen sind, zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 finanzielle Unterstützung erhalten.

Das Förderprogramm hat diese Ziele:

  • Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
  • Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie)

Unternehmen können eine Prämie pro Ausbildungsvertrag erhalten. Die Förderung können Sie bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen. Zusätzlich zum Antrag benötigen Sie eine Bescheinigung der zuständigen Stelle für den Ausbildungsberuf.

Auf den Seiten der Agentur für Arbeit finden Sie alle weiteren wichtigen Informationen. Die Ansprechpartner beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach helfen Ihnen gerne weiter. 

Beantragung Kurzarbeitergeld

Die Bundesagentur für Arbeit gibt Ihnen aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld. Diese Seite beinhaltet auch die nötigen Formulare und die Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Kurzarbeitergeld.

Denn aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus hat die Bundesregierung den Zugang zum Kurzarbeitergeld vorübergehend erleichtert. Die Bundesagentur für Arbeit hat dazu zwei Videos erstellt, die die Voraussetzungen und das Verfahren erläutern. 

Hier das Video zu den Voraussetzungen: https://youtu.be/GZnn1Ra1Jxs
Hier das Video zum Verfahren: https://youtu.be/gRopyp-PEUI

Für konkrete Fragen und Anträge wenden Sie sich bitte an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Unternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis erreichen den Arbeitgeberservice unter der Hotline: 02202/9333-600.

Wichtig:
Stellen Sie bitte erst den Antrag für Ihre Mitarbeiter/Ihr Unternehmen bevor Sie die Mitarbeiter in die Kurzarbeit entlassen.
Prüfen Sie vorab, ob die Voraussetzungen für Ihr Unternehmen gegeben sind, und klären Sie bitte mit Ihren Mitarbeitern/ Betriebsrat die vertraglichen Gegebenheiten.

Arbeitgeber-Zuschüsse sind rückwirkend steuerfrei:
Per Corona-Steuerhilfegesetz, das zum 30. Juni in Kraft getreten ist, stellt der Gesetzgeber die Zuschüsse, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden ab März 2020 zum Kurzarbeitergeld gezahlt haben,  innerhalb bestimmter Grenzen steuerfrei. Hier lesen Sie mehr dazu.

Aktuell: Am 16. September hat das Kabinett beschlossen, das Kurzarbeitergeld unter  bestimmten Voraussetzungen bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. Die Details entnehmen Sie bitte diesem Link.

Kredite und Bürgschaften zur Liquiditätssicherung

Sie sind durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit, z.B. für Betriebsmittel und Investitionen. Zur Stärkung der Sicherheiten stehen darüber hinaus Bürgschaften zur Verfügung. Die Angebote der verschiedenen Institutionen werden im Hausbankverfahren abgewickelt.

Wenden Sie sich also unbedingt zunächst an Ihre Hausbank. Halten Sie dabei Ihre aktuellen kaufmännischen Unterlagen bereit. Diese benötigt Ihre Hausbank zur Einschätzung Ihrer aktuellen und voraussichtlichen Lage/Situation. Hierzu gehören insbesondere: 

  • Die verfügbaren Jahresabschlüsse der letzten Jahre. Sollte für das Geschäftsjahr 2019 noch kein Abschluss vorhanden sein, nehmen Sie Ihre Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) von 2019 zur Hand. Sollten Sie auch hierüber noch nicht verfügen können, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Steuerberater!
  • Dokumentation über Ihre wg. der aktuellen Situation eingetretenen Umsatz- und Ertragseinbußen bzw. ein Nachweis über stornierte Aufträge. 
  • Liquiditätsplanung für das Jahr 2020, soweit möglich. Hierzu gehören auch die geplanten Anträge für Unterstützungsleistungen des Bundes, der EU, des Landes und der Kommunen sowie der Agentur für Arbeit. 
  • Eine Kalkulation Ihrer Fixkosten.

Einzelheiten zur Beantragung von Krediten stimmen Sie bitte mit Ihrer Hausbank ab. Sie vermittelt die Angebote der KfW, der NRW.Bank und der Bürgschaftsbank NRW.

Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind, können bei ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit beantragen.  Die Bundesregierung hat den weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand im April 2021 beschlossen. Bereits jetzt steht der  KfW-Schnellkredit auch für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und Solo-Selbstständige zur Verfügung. Hier lesen Sie die Nachricht der KfW dazu.

Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.
Weitere Details erfahren Sie auf der Produktseite zum KfW-Schnellkredit. Außerdem erklärt sie die Kredite im Video.

Die KfW hat dazu eine Checkliste entwickelt, mit der Sie die Voraussetzung für die Beantragung schnell prüfen können. Des weiteren gibt es  das Schaubild "wer, was, wie", das die Hilfen erklärt sowie eine Übersicht über die Sonderprogramme der KfW.  

Am 24. August informierte die NRW.Bank über ein neues  Corona-Paket für die Wiederanlaufphase der Wirtschaft. Darin enhalten sind auch eine Digitalisierungsoffensive und die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen. Lesen Sie hier die ausführliche Meldung.

Alle Angebote und Programme finden Sie auch auf den Internetseiten der Kreditinstitute:  

KfW

NRW.BANK

Bürgschaftsbank NRW

Die KfW bietet online ein Tool zur ersten Ermittlung möglicher Kredite und deren Höhe an. So können Sie sich auf das Bankgespräch vorbereiten.

Ihre laufenden Finanzierungen

Bezüglich Ihrer laufenden Finanzierungen setzten Sie sich bitte mit Ihrer Hausbank in Verbindung und besprechen, ob eine Aussetzung der Zins- und Tilgungsleistungen möglich ist.

Sollten Sie bestehende Förderdarlehen z.B. der NRW.Bank in Anspruch genommen haben, so setzten Sie sich auch mit Ihrer Hausbank wg. einer entsprechenden Aussetzung in Verbindung.

Steuerliche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung

Die Finanzverwaltung NRW kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen- und Körperschaftsteuer einschl. Solidaritätszuschlag) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung:  Formular und Anleitung
Wir empfehlen Ihnen die FAQs  zu den steuerlichen Maßnahmen auf der Homepage der Finanzverwaltung NRW.

Nehmen Sie bitte grundsätzlich Kontakt zu Ihrem Finanzamt auf. Ziehen Sie ggf. Ihren Steuerberater hinzu. Sie sollten unbedingt den Kontakt zu Ihrem Finanzamt aufnehmen, bevor Fälligkeiten oder Fristen verstrichen sind. Im Hinblick auf die derzeitige Belastung der Mitarbeiter wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihr Finanzamt. Die Kontaktaufnahme kann per Mail oder per Telefon erfolgen.

Kontaktdaten des zuständigen Finanzamtes Bergisch Gladbach

Für die Gewerbesteuererhebung ist Ihre Stadt bzw. Gemeinde zuständig. Bitte beantragen Sie eine Aus- oder Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlung bei Ihrer Kommune. 

Arbeitsschutz und arbeitsrechtliche Fragen

Fragen hinsichtlich zu treffender Maßnahmen, die sich unmittelbar oder mittelbar auf Ihre Belegschaft auswirken, sollten auch rechtssicher geklärt sein. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert Arbeitnehmer und Arbeitgeber über aktuelle Fragen zum Arbeitsrecht. Wann muss der Betriebsrat zustimmen, wie funktioniert die Lohnfortzahlung und sind Sie dazu verpflichtet, welche Fürsorgepflichten haben sie als Unternehmen, welche Rechte haben Ihre Mitarbeiter etc.

In der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung sind zusätzliche Maßnahmen geregelt, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Pandemie zu gewährleisten.  Die FAQs haben wir für Sie verlinkt.

Das ifaa Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. hat zur Unterscheidung von Homeoffice,  Mobiler Arbeit und  Telearbeit eine erklärende Pressemeldung veröffentlicht.

Viele weitere wichtige Informationen des Ministeriums zu Lohnfortzahlungen, Kurzarbeit etc. finden Sie gebündelt unter diesem Link.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin informiert umfassend über den Umgang mit Covid 19 am Arbeitplatz.  Wir empfehlen Arbeitgebern den allgemeinen FAQ-Bereich.

Grundsicherung für Selbstständige und Freiberufler

Aktuell gibt es für alle Neuanträge vorübergehend einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Sehen Sie dazu die Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit mit allen wichtigen Informationen.

Unterstützung für Gründer und start-ups in NRW

Das Wirtschaftsministerium NRW und die NRW.BANK verstärken in der Corona-Krise ihr Engagement für Gründer und Start-ups. Dies betrifft die Gründerstipendien, den start-up-Transfer sowie Finanzierungsleistungen. In der Pressemeldung des Wirtschaftsministeriums NRW vom 1. April 2020 lesen Sie mehr dazu. 

Am 11. Mai 2020 veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerum  das weitere Unterstützungspaket für Start-ups. Die KfW hat dieses Paket nun ausgearbeitet und bietet eine Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen (Stand 9. Juni 2020). Mehr dazu lesen Sie hier.

Verdienstausfall und Tätigkeitsverbot

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot/einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.
In Nordrhein-Westfalen sind die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) für die Entschädigung je nach dem Sitz der Betriebsstätte zuständig.
Die Voraussetzungen hierfür und die Vorgehensweise finden Unternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis beim Landschaftverband Rheinland

Alle Informationen zu den Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen - auch für Arbeitgeber - gemäß dem Infektionsschutzgesetz finden Sie hier.

Maßnahmen im Insolvenzrecht

Das Bundesjustizministerium informiert über In­sol­venzan­trags­pflicht für durch die Co­ro­na-Epi­de­mie ge­schä­dig­te Un­ter­neh­men.
Aktuell besteht die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht im Januar 2021 für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht. 

Am 12. Februar teilte die Bundesregierung mit, dass  die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 verlängert werden soll.  Die neuen Regelungen sollen rückwirkend zum 1. Februar 2021 gelten und sich damit nahtlos an das bestehende Gesetz anschließen.

Zur Reform des  Insolvenzrechts stellt die IHK Köln ausführliche Informationen bereit.

Änderungen im Mietrecht

Das Bundesjustizministerium informiert über  den Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende. Hier lesen Sie mehr dazu.

Wir empfehlen den Beitrag der Handwerkskammer zu Köln.  Sie widmet sich der Frage,  ob  der Gewerbemieter Mietminderungs- oder Kündigungsrechte wegen Corona hat. 

Exportgarantien und globale Lieferketten

Zur Frage der Exportgarantien äußert sich das Bundeswirtschaftsministerium auf seiner Infoseite zu den FAQs. Demnach stehen die Exportgarantien in der aktuellen Krise auch weiterhin zur Absicherung von Exportgeschäften und -finanzierungen zur Verfügung.

Die Landesregierung hat in Abstimmung mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Unternehmer- und Handwerksverbänden eine zentrale Kontaktstelle eingerichtet, an die sich Unternehmen wenden können, die Unterstützung bei der Wiederherstellung von Lieferketten benötigen. Betroffene Unternehmen können sich an die zentrale Mailadresse lieferketten@edb74cecab2e42a5b9829e441c9d6c9amwide.nrw.de wenden. Quelle: Wirtschaft.NRW

Hotellerie, Gastronomie, Handel & Freizeit

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf unserer Homepage oder im RBW-Newsroom.

DeHoGa Nordrhein informiert die Betriebe  über aktuelle Entwicklungen und gibt Tipps. Unter folgendem Link können Sie  sich informieren: https://www.dehoga-nordrhein.de/brancheninfos/corona/

Die Industrie- und Handelskammern Nordrhein-Westfalen (IHK NRW)  haben eine Übersicht der Förderprogramme für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Nordrhein-Westfalen erstellt  (PDF).   Insbesondere bei Fragen zur Beratungsförderung sprechen Sie uns gerne an.  Auf unserer Infoseite zu den Fördermitteln finden Sie mehr dazu.

Die Industrie- und Handelskammer zu Köln aktualisiert regelmäßig ihre Infoseite zu den  Auflagen für Betriebe und das öffentliche Leben wegen des Coronavirus.  Hier wird auch erläutert, welche Auswirkung die jeweilige Coronaschutzverordnung des Landes NRW auf die Betriebe, z.B. aus Handel und Gastronomie, hat.

Die Destinationsmarketinggesellschaft „Das Bergische“ hilft allen Betrieben und Einzelpersonen, die in der Tourismusbranche tätig sind und durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, gerne weiter.

Kontakt:
Das Bergische
David Bosbach
Telefon: 0 22 04 / 8430 00
Email: david4a00002bc15e46c5a0e2e4500817ceae.bosbach@74b2da61e27a4c7984f34112992ba560dasbergische.de
Erreichbarkeit: montags bis freitags 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr 

Außerdem bündeln wir Tipps für besonders betroffene Branchen, in denen es u.a. um die Themen Digitalisierung und Sichtbarkeit geht.

Kunst und Kultur

Hilfen für den NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung am 04. Juni bekannt gegeben. Hier erhalten Sie dazu ausführliche Informationen. In ihrer Pressemeldung vom 21. August gibt die Kulturstaatsministerin die Förderung von  Clubs und Livemusik-Orten im Rahmen dieses Programmes bekannt.

Über weitere Hilfen und Maßnahmen informiert der Rheinisch-Bergische Kreis ausführlich.

AKTUELL: Das Land NRW will das Stipendienprogramm  für freischaffende Künstlerinnen und Künstler fortsetzen. Dies gilt unter Vorbehalt der Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags. Anträge sollen ab 12. April möglich sein, wie es in der Pressemitteilung vom 11. März 2021 heißt.  

Bekanntmachungen der Kommunen

 
Zur Beantragung von Hilfen und Krediten oder für die Beratung durch die RBW  ist es sinnvoll, folgende allgemeine betriebliche Angelegenheiten zu organisieren:  

  1. Aktualisieren Sie Ihre kaufmännischen Unterlagen. Fordern Sie ggf. die Unterstützung Ihres Steuerberaters/ Wirtschaftsprüfers an.
  2. Dokumentieren bzw. kalkulieren Sie Ihre Umsatz- und Ertragseinbußen für 2020, soweit möglich.
  3. Berechnen Sie bitte Ihre Fixkosten (z.B. Gehälter, Strom, Miete, Zinsen, Tilgung). 
  4. Stellen Sie grundsätzlich erst den jeweiligen Antrag auf Hilfeleistung, bevor Sie eine Maßnahme einleiten.
  5. Digitalisieren Sie Ihre Dokumente. In der aktuellen Situation werden Unterlagen vorrangig online angenommen.
  6. Falls Sie unsicher sein sollten, sprechen Sie uns gerne an unter 02204/9763-0 bzw.  info@77b5426ffccf4ef391ca9d01d63c7ac2rbw.de.


Weitere wichtige Seiten für Unternehmen haben wir für Sie aufgelistet:

Bundeswirtschaftsministerium

Wirtschaftsministerium NRW

unternehmer nrw Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V.

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Handwerkskammer zu Köln

Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

Stand 22.04.2021

Kontakt

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 2204 9763-0
Telefax: +49 2204 9763-99

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