Man muss nicht in die Eifel fahren – Das Bergische liegt direkt vor der Haustür! - 4. Tourismus Stammtisch zu Gast im Grandhotel Schloss Bensberg

Bergisch Gladbach als Touristenziel? Was sich die Bürgerin oder der Bürger der Stadt kaum vorstellen kann, ist zum Trend geworden: Urlaub direkt vor der Haustür und so rückt auch die Stadt an der Strunde immer mehr ins Blickfeld für Touristen aus dem Umland.

Um dabei dem Gast einen besonderen Aufenthalt bieten zu können, müssen viele Akteure zusammenarbeiten. Damit dieser Austausch stattfinden kann, treffen sich in loser Folge verschiedene Akteure aus den Bereichen Kunst und Kultur, Gastronomie, Stadtführung und auch die damit verbundenen Verbände und Vereinigungen, wie die Naturarena Bergisches Land oder die DEHOGA. Am Montag, 24. Oktober 2022, fand aus diesem Grunde der vierte „Tourismusstammtisch“ statt. Organisiert wurde er vom Stadtentwicklungsbetrieb der Stadt Bergisch Gladbach. Das Grandhotel Schloss Bensberg übernahm die Rolle des Gastgebers, die von den Anwesenden gelobt wurde.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Matthias Kienzle, dem neuen geschäftsführenden Hoteldirektor des Grandhotels. In seinem kurzen Grußwort stellte er sich der Runde vor, da er während der Corona-Pandemie nach Bensberg gekommen sei und sich noch nicht überall persönlich vorstellen konnte. Neben diesem Rückblick ging er auch auf die aktuelle Situation ein und stellte dabei besonders die Rückkehr von Joachim Wissler in den Vordergrund.

Rückblick auf zwei schwierige Jahre

Alle Teilnehmenden einten die Erfahrungen während der Pandemie: Kompletter Einbruch der Einnahmen, Verlust von Personal und auch die psychische Belastung während der Lockdown-Phasen. Alle Anwesenden teilten aber die Sorge mit Blick in die Zukunft. Denn der Personalmangel trifft viele Beteiligten. „Ich frage mich langsam, wo die ganzen Leute hin sind, die früher in der Gastronomie gearbeitet haben und nicht mehr da sind. Die haben sich doch nicht alle in Luft aufgelöst“, so eine Restaurantbesitzerin. Durch diesen Personalmangel könnten aber auch Veranstaltungen nicht mehr stattfinden und man habe Angst, dass sich dies in den kommenden Monaten noch verschärfen werde.

Mit Binnentourismus aus der Krise

Neben den negativen Dingen wurden aber auch positive Aspekte besprochen. Denn während der Pandemie haben Reisende besonders das Umland für sich entdeckt. Der Binnentourismus hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies merke man besonders an den vielen Radfahrenden und Wanderinnen und Wanderern, die den Weg ins Bergische finden. Ein Teilnehmer fand dafür die treffenden Worte: „Viele haben festgestellt, dass man nicht in die Eifel fahren muss um eine schöne Natur zu erleben, denn das Bergische liegt viel näher an Köln.“ Diesen Worten konnten sich alle anschließen.

In der Runde wurde die neue Leiterin des LVR Papiermuseums Alte Dombach, Sonja Nanko, begrüßt, die in einem kurzen Vortrag über den aktuellen Stand und ihre Ideen für das Museum vortrug. Geplant sind neben spannenden Wechselausstellungen auch die Neugestaltung der Dauerausstellung. Neben ihr stellte auch Benjamin Stapf vom Naturfreundehaus Hardt seine Arbeit vor. Haus Hardt stellt eine wichtige Einkehrmöglichkeit dar, dort wird auch das Thema Erlebnispädagogik weiter ausgebaut.

Naturarena Das Bergische und Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach werben für Urlaub im Bergischen

Die Naturarena Bergisches Land arbeitet an neuen Konzepten und Möglichkeiten das Bergische Land weiter und vor allem besser zu vermarkten. Dafür werden gerade die digitalen Angebote überarbeitet. Man wolle vor allem auch in den sozialen Medien präsenter werden um für die Region zu werben.

Der Stadtentwicklungsbetrieb baut dahingehend auch seine Infrastruktur weiter aus, damit die Reisenden bestens informiert ihre Reise ins Bergische antreten können. Dazu gehören neben der Mitarbeit Naturarena Das Bergische, die Mitarbeit Naturpark Bergisches Land und Sauerländischem Gebirgsverein. Dadurch wird die gute Wanderwegeinfrastruktur erhalten und durch neue Infotafeln wird auch die Orientierung vereinfacht, sodass man sich besser auf den Wegen zurechtfindet.

Die Mitarbeit und Vernetzung mit Nachbarkommunen, die Anbindung an die Touristinformation I-Punkt in Altenberg, die Erstellung und Verteilung von Prospekten und Flyern und die Beteiligung an Stadtfesten wird vom Stadtentwicklungsbetrieb weiter ausgebaut und finanziert. Für das Jubiläum „125 Jahre der Gartensiedlung Gronauerwald“ wurde zudem eine neue Auflage des Flyers erstellt und ein Zwitscherkasten als autonomes Infosystem in Erinnerung an die Gründer der Siedlung Anna und Richard Zanders aufgestellt.

Quelle: Stadt Bergisch Gladbach

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