Förderung von Lastenrädern und Fahrradanhängern im Rheinisch-Bergischen Kreis

Förderung von Lastenrädern und Fahrradanhängern im Rheinisch-Bergischen Kreis

Gewerbetreibende, Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen, die Lastenräder und Fahrradanhänger anschaffen wollen, werden ab dem 01. Januar 2022 durch den Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zuschuss zu den Beschaffungskosten gefördert.

Wer kann sich die Anschaffung eines Lastenrads oder Fahrradanhängers fördern lassen?
Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Privatpersonen mit Wohnsitz oder Niederlassung im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Welche Fahrzeuge werden gefördert?
Gefördert wird die Neubeschaffung von ein- oder mehrspurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenrädern mit und ohne batterieelektrische Unterstützung sowie Fahrradanhänger.

Nicht förderfähig sind beispielsweise nachträglich vorgenommene Umbauten, S-Pedelecs (zulassungs- und versicherungspflichtig) sowie E-Bikes.

In welcher Höhe werden die Lastenräder und Fahrradanhänger gefördert?
Privatpersonen erhalten eine Förderung von 50 Prozent der Anschaffungskosten mit einer Fördersumme von maximal 2.500 Euro.

Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts erhalten den gleichen Fördersatz bei der Förderung von Lastenrädern ohne batterieelektrische Unterstützung und Fahrradanhängern.

Bei der Förderung von Lastenrädern mit batterieelektrischer Unterstützung müssen Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts zunächst die Förderung des Landes in Anspruch nehmen. Die Förderung wird von der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Richtlinie "progres.nrw Programmbereich Emissionsarme Mobilität" durchgeführt und beträgt 30 Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 2.100 Euro. Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg kann dann beim Rheinisch-Bergischen Kreis eingereicht werden. So erhalten die Antragstellende weitere 20 Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 2.000 Euro, und haben somit die Möglichkeit eine Gesamtförderung von 50 Prozent zu erhalten.

Wie viele Lastenräder oder Fahrradanhänger werden pro Antragstellenden gefördert?
Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts können sich bis zu fünf Lastenräder oder Fahrradanhänger fördern lassen.

Privatpersonen können sich ein Lastenrad/Fahrradanhänger pro Haushalt fördern lassen.

Bis wann läuft die Förderung?
Das Programm ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2024. Sind die Mittel zu einem früheren Zeitpunkt aufgebraucht, können keine weiteren Fördermittel bewilligt werden.

Haben Sie noch Fragen?
Das Antragsformular und die Förderrichtlinie stehen im Downloadbereich zur Verfügung.
Die Förderunterlagen sind postalisch beim Rheinisch-Bergischen Kreis einzureichen. Bei Fragen zur Antragstellung können Sie gerne die Projektverantwortlichen der Kreisverwaltung oder der RBW kontaktieren. Alles Infos finden Sie hier.

Bereits zahlreiche Unternehmen und Vereine haben sich ein E-Lastenrad durch den Rheinisch-Bergischen Kreis fördern lassen, wie in der Bildergalerie des Rheinisch-Bergischen Kreises zu sehen ist.

Ihr Kontakt bei der RBW: Slawomir Swaczyna, Tel. 02204/9763-15 E-Mail: swaczyna@05b84f30dc0f48ef9fb2ab3e3f9e45e2rbw.de

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Kontakt

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 2204 9763-0
Telefax: +49 2204 9763-99

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