7 Millionen Euro für das Pilotprojekt der „Bergischen Ressourcenschmiede“

7 Millionen Euro für das Pilotprojekt der „Bergischen Ressourcenschmiede“

NRW-Umweltministerin übergibt den Förderbescheid – TH Köln eröffnet Forschungscluster „Zirkuläre Wertschöpfung“

Die RBW ist Kooperationspartner der "Bergischen Ressourcenschmiede" und Ihr Ansprechpartner im Rheinisch-Bergischen Kreis z.B. zum Thema Zirkuläre Wertschöpfung. Bitte wenden Sie sich an Slawomir Swaczyna per Mail an swaczyna@88506cbd1cc244be912a1cf9564b9843rbw.de

Zahlreiche Gäste und prominente Funktionsträger begrüßten die TH Köln und der Bergische Abfallwirtschaftsverband zur feierlichen Übergabe des Förderbescheides zum Pilotprojekt der „Bergischen Ressourcenschmiede“ auf :metabolon in Lindlar. Am 29. Oktober sprachen neben der NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser u.a. auch Landrat Jochen Hagt und der TH-Präsident Prof. Dr. Stefan Herzig zu den Teilnehmern.

Ministerin Heinen-Esser unterstrich dabei die Bedeutung des Projektes für den Klima- und Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung: „Eine effektive Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen, schützt das Klima und vereint Ökonomie und Ökologie. Mit dem neuen Projekt knüpfen die TH Köln und der Bergische Abfallwirtschaftsverband an das bekannte Vorgängerprojekt metabolon an und schaffen eine wertvolle Ressourcen- und Innovationsschmiede zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und einer nachhaltigen Transformation.“

Mit dem Regionale-2025-Projekt Bergische Ressourcenschmiede erhält der Forschungs-standort :metabolon eine noch stärker praxisorientierte Ausrichtung. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass mit dem ersten Teilprojekt erstmals regionale Unternehmen in den Fokus genommen werden. Schwerpunkt dieses Vorhabens ist die Forschung zum Recycling von Kunststoffen und mineralischen Bauabfällen. Im Rahmen des Pilotprojekts wird u.a. ein regionales Unternehmensnetzwerk zum Thema Zirkuläre Wertschöpfung aufgebaut.

Landrat Jochen Hagt betonte in der Feierstunde die Bedeutung des Projekts für die Region: „Die Übergabe des Bewilligungsbescheides und die Eröffnung des Forschungsclusters stehen für eine starke Zukunftsorientierung der beiden Projektpartner BAV und TH Köln sowie für deren enge Vernetzung im Projekt Bergische Ressourcenschmiede. Ich bin überzeugt, dass mit dem Pilotvorhaben ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung einer zirkulären Wertschöpfung im Bergischen Rheinland erfolgt. Hiervon werden unsere Unternehmen nachhaltig profitieren.“

Die neuen Aktivitäten erfordern auch neue Gebäude, die zum Teil selbst als Musterprojekte für zirkuläres Bauen errichtet werden. Geplant sind eine Forschungshalle für neue Anlagentechnik, ein Büro- und Ausstellungsgebäude sowie zwei Demonstrationsbauten für innovative Bautechniken und -materialen.

Circular Transformation Lab Cologne

Der zweite Schwerpunkt der Veranstaltung ist die offizielle Eröffnung des TH-Forschungsclusters „Circular Transformation Lab Cologne“. An den unterschiedlichen Aspekten der Kreislaufwirtschaft arbeiten fast alle 12 Fakultäten der TH Köln mit, zu den Themen gehören Betriebswirtschaft, Design und soziale Aspekte genauso wie Ingenieurwissenschaften und Informatik. Mit der Gründung des Forschungsclusters, so TH-Präsident Prof. Dr. Stefan Herzig, wird das Fundament für den Aufbau eines Netzwerks für angewandte Forschung in der Region gelegt. Dadurch können Wissensaustausch und Kooperation zwischen der Wissenschaft und Partner*innen gefördert und die Potenziale der Perspektivenvielfalt, auch über die Fachdisziplinen der TH Köln hinaus, genutzt werden. Die Hochschule stärkt auf diese Weise auch ihre Rolle im regionalen Innovationssystem.

Das Circular Transformation Lab Cologne unterstützt die Neuausrichtung der Bergischen Ressourcenschmiede, indem es Kooperationen zwischen unterschiedlichen Instituten der Hochschule und regionalen Unternehmen progressiv fördern und unterstützen wird. Prof. Dr. Klaus Becker, TH-Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, betont diesen Aspekt: „Das Circular Transformation Lab Cologne ermöglicht neue Formen der inter- und transdiszplinären Zusammenarbeit mit Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft, um neuen Ideen Raum zu geben und vorhandene Potenziale gemeinschaftlich zu heben."

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Haushaltsmitteln des Umweltministeriums NRW finanziert.

Foto: v.l. Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands, Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, TH Köln, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, Ursula Heinen-Esser, NRW-Umweltministerin, Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln, Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises
Copyright: : Thilo Schmülgen /TH Köln

Quelle: Bergischer Abfallwirtschaftsverband

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