Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Flutkatastrophe – Kreis plant Unterstützungsangebot

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Bund stellt dem Land Nordrhein-Westfalen 12,3 Milliarden
Euro für Betroffene der Flutkatastrophe zur Verfügung. Das Geld dient dem Wiederaufbau.
Laut einer am Montag veröffentlichten Förderrichtlinie können Privathaushalte, Unternehmen
und Betriebe für die Land- und Forstwirtschaft sowie Kommunen Förderanträge stellen.
Umfangreiche Informationen finden Betroffene unter
https://www.land.nrw/de/wiederaufbauhilfe. Dort sind bereits viele Fragen und Antworten zur
Antragstellung hinterlegt. Zusätzlich ist ein Servicetelefon „Wiederaufbau“ unter der Nummer
0211 46844994 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis
16 Uhr für Fragen eingerichtet.

Für Privathaushalte besteht bereits ab Freitag, 17. September, die Möglichkeit, online
Förderanträge zu stellen. Einen Leitfaden zur Antragstellung finden Betroffene
unter www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen.

Darüber hinaus plant der Rheinisch-Bergische Kreis in Zusammenarbeit mit seinen
Kommunen, Bürgerinnen und Bürger bei der Beantragung zu unterstützen. Betroffene können
dann mit ihren Unterlagen zu einer Beratung kommen und ihren Antrag gemeinsam mit
Expertinnen und Experten bearbeiten. Die Vorbereitungen für den Start des
Beratungsangebots laufen derzeit. Geplant sind Beratungsstellen in Leichlingen, Rösrath und
Bergisch Gladbach. Das Angebot soll in den nächsten Tagen starten. Den genauen
Startzeitpunkt teilen wir kurzfristig mit.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der freien Berufe und Selbständige werden von der für Sie zuständigen berufsständischen Körperschaft (wie beispielsweise die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Rechtsanwaltskammer, die kassenärztliche Vereinigung, etc.) bei der Antragsstellung zur Wiederaufbauhilfe beraten. Zudem geben die berufsständischen Körperschaften ein Votum über die geltend gemachten Schäden ab.

Auch die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) steht den betroffenen Unternehmen und Selbständigen im Vorfeld als Ansprechpartner zur Verfügung. Informationen finden Sie unter www.rbw.de/hochwasser. Anträge können zusammen mit dem Votum der berufsständischen Körperschaft ab Freitag, den 17.09.2021 online gestellt werden unter: www.nrwbank.de/unwetterhilfe-unternehmen oder den Antrag mit der Post an NRW.BANK, Förderprogrammgeschäft, Friedrichstr. 1, 48145 Münster, schicken.

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis, Ergänzung durch RBW

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Kontakt

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 2204 9763-0
Telefax: +49 2204 9763-99

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