Weitere 7,7 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Rheinisch-Bergischen Kreis

Auf der Zielgeraden zum flächendeckenden Gigabit-Netz – mit dem Bundesprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus soll gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen die bestehende Breitbandförderung in den Gebieten, in denen kein marktgetriebener Ausbau stattfindet, ausgebaut werden. Damit werden alle noch verbliebenen weißen Flecken (verfügbare Anschlussgeschwindigkeit < 30Mbit/s) unmittelbar an das Gigabitnetz angeschlossen.

Bereits im ersten Quartal des Jahres hatten der Bund sowie das Land NRW dem Rheinisch-Bergischen Kreis Fördermittel in Höhe von rund 21 Millionen Euro für den Gigabitausbau zugesichert, sodass das Projekt im April gestartet werden konnte. Die Ausbauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Gefördert werden Infrastrukturprojekte mit einer Förderquote von 50 Prozent, die restlichen 40 bis 50 Prozent werden vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Kommunen mit einem gesicherten Haushalt müssen den Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent selbst tragen.

„Der Ausbau digitaler Netze ist und bleibt eine Gemeinschaftsleistung. Nur im Verbund zwischen Bund, Ländern und Kommunen können wir die Digitalisierung voranbringen“, unterstreicht Dr. Hermann-Josef Tebroke und stellt das Engagement des Kreises heraus, der den Breitbandausbau für die Kommunen koordiniert und damit für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen intensiv voranbtreibt.

„Die 7,7 Millionen Euro sind gut investiertes Geld. Digitalisierung kann nur funktionieren, wenn auch die Mittel für den Netzausbau zur Verfügung stehen. Aktuell sind rund 93% Prozent aller Haushalte im Rheinisch-Bergischen Kreis mit mindestens 50 Mbit/s im Download versorgt. Nun können auch die restlichen Haushalte an das Gigabit-Netz angeschlossen werden“, freut sich der Landrat Stephan Santelmann.

von: Wahlkreisbüro Dr. Hermann-Josef Tebroke

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis

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