Ins Ausbildungsjahr 2020 muss langsam mehr Schwung kommen - Eine berufliche Ausbildung im Handwerk ist eine Investition in die Zukunft!

Ins Ausbildungsjahr 2020 muss langsam mehr Schwung kommen - Eine berufliche Ausbildung im Handwerk ist  eine Investition in die Zukunft!

Normalerweise ist die Zeit zwischen den Oster- und Sommerferien die Hochphase der Bewerbungszeit. Doch derzeit steht die Welt Corona-bedingt still. Seit etwa zwei Wochen besuchen die Abschlussklassen wieder die Schulen und die Schüler bereiten sich auf ihre Prüfungen vor. Vor diesem Hintergrund, der ersten gelockerten Schutzmaßnahmen und der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (6. Mai 2020) wirbt die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land für die duale Ausbildung im Handwerk.

„Für unsere Zukunftsthemen wird das Handwerk dringend gebraucht! Ebenso wie junge, dynamische, neugierige Menschen, die unsere Zukunft aktiv mitgestalten wollen“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto die Vorzüge einer handwerklichen Ausbildung. Die Themen sind vielfältig, es geht um die Mobilitäts- und Energiewende, den Klimaschutz sowie SmartHome und E-Health. „Die derzeitige Situation zeigt uns sehr deutlich, die Dienstleistungen des Handwerks sind kundennah, dienen der Versorgung der Menschen und sind daher meist systemrelevant. Das Handwerk eröffnet jungen Menschen eine sehr gute Zukunftsperspektive und Entwicklungsmöglichkeiten.“ Marcus Otto ist überzeugt: „Eine berufliche Ausbildung im Handwerk ist eine Investition in die Zukunft!“

Auch bei den Handwerksbetrieben muss allmählich trotz der Corona-Belastung die Ausbildung mit in den Fokus gerückt werden. „Entscheidend beim vorherrschenden Fachkräftemangel ist stets die Bereitschaft, selbst auszubilden. Dieser Weg, sich selbst um den Nachwuchs zu kümmern, darf nicht aus den Augen verloren werden“, bekräftigt der Haupt-geschäftsführer Otto.

Betriebe in der derzeitigen Corona-Krise brauchen gezielte und wohl überlegte Wachstumsimpulse und Investitionsanreize. „Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen benötigt: Beispielsweise beschleunigte Genehmigungsverfahren und tatsächlicher Bürokratieabbau, um zusätzliche Wachstumspotenziale freizusetzen!“ Das Handwerk fordert ebenso, dass die Ausbildung und Qualifizierung über die Krise hinweg stabilisiert werden muss.

Konkret schlägt der Zentralverband des Deutschen Handwerks für ausbildende Betriebe einen einmaligen Zuschuss vor, der sich an 75 Prozent einer Ausbildungsvergütung über ei-nen Zeitraum von drei Monaten orientieren sollte. „Dies wäre ein motivierendes Signal in einer derzeit eher ungewissen Zeit und sicherlich ein Anreiz für die Betriebe“, prognostiziert Marcus Otto.

Über 30 Ausbildungsberufe im Handwerk sind in der Region im Angebot und werden durch die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land repräsentiert.

Quelle: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land
Fotograf: Christopher Arlinghaus 

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