Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach: Aktueller Stand „Anzeigen über Arbeitsausfall“

Bis zum vergangenen Freitag hat sich die Zahl der „Anzeigen zum Arbeitsausfall“ – die Grundlage für die Abrechnung von Kurzarbeitergeld – für die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach auf etwas über 5.000 erhöht. Zum Vergleich: Im Monat März 2009 – dem Höhepunkt der damaligen Wirtschaftskrise – waren es 241 – im ganzen Jahr 2009 insgesamt 1.181.

Diese Zahl ist eine circa-Zahl - eine stabile Datenbasis, auf der wir die tatsächlich eingegangene Anzahl an Anzeigen über Arbeitsausfall valide abbilden könnten, liegt uns derzeit leider noch nicht vor.

Das liegt am Ablauf des Prozesses:

Wenn Betriebe Kurzarbeit planen, müssen sie das bei der Agentur für Arbeit zunächst anzeigen. Ohne Anzeige ist später keine Zahlung möglich.

Wenn tatsächlich kurzgearbeitet wird, kann der Betrieb innerhalb von 3 Monaten die erforderliche Abrechnungsliste einreichen.

Erst danach haben wir endgültige Daten dazu, wie viele Personen tatsächlich kurzgearbeitet haben, in welcher Branche und wie groß der Arbeitsausfall war.

Der einzige, erste Anhaltspunkt, den wir momentan haben, sind die Anzeigen, die in den Agenturen eingehen.

Aber auch hier gibt es Unwägbarkeiten:

Aktuell greifen sehr viele auch kleinere Betriebe auf Kurzarbeit zurück. Die Arbeitsbelastung in den Agenturen für Arbeit ist daher momentan extrem hoch. Dadurch sind – trotzdem wir hier alle möglichen Kräfte bündeln - ein Teil der Anzeigen noch nicht im System erfasst.

Auf der anderen Seite können auch Doppelungen vorliegen, da Arbeitgeber/innen im Moment verständlicherweise im Moment alle vorhandenen Kanäle nutzen, um Kurzarbeit anzuzeigen: Sie melden sich per Mail, online über unsere Website oder auch telefonisch.

Im ersten Schritt haben wir also ggf. für das gleiche Unternehmen mehrfach eine Anzeige von Kurzarbeit. Dies fällt erst beim Einpflegen ins System auf und wird dort durch einen Abgleich bereinigt.

Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die eingehenden Unterlagen in unser System einzupflegen und über die vorliegenden Anzeigen zu entscheiden. Damit ist die Grundlage für die nachfolgende Abrechnung des Kurzarbeitergeldes gelegt. Dafür haben wir aus allen Bereichen der Agentur Kolleginnen und Kollegen gewonnen, die den Bereich, der das Kurzarbeitergeld originär bearbeitet, unterstützen. Wir setzen ebenso alles daran, die eingehenden Anträge auf Auszahlung des Kurzarbeitergeldes so schnell wie möglich umzusetzen, um den Unternehmen die vorgestreckten Leistungen zeitnah zu erstatten. Auch hierbei werden viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen, um dieses Ziel zu erreichen. Bitte sehen Sie aktuell von Nachfragen zum Bearbeitungsstand ab – dies bindet Ressourcen, die uns dann für die Bearbeitung fehlen. Die Abarbeitung der gestellten Anzeigen und Anträge erfolgt grundsätzlich nach dem Eingangsdatum der Unterlagen.“

„Selbstverständlich beraten wir Unternehmen auch weiterhin rund um alle Fragen zum Thema „Kurzarbeit“ – aber auch alle anderen Bereiche.

Sollten Unternehmen, die z.B. eine erhöhte Nachfrage nach ihren Produkten erfahren, Bedarf an zusätzlichem Personal haben: Bitte kontaktieren Sie unsern Arbeitgeber-Service!“

Kontakt für Arbeitgeber:

Leverkusen: 0214 8339 200

OBK: 02261 304 104

RBK: 02202 9333 600

Informationen zu den eServices: https://www.arbeitsagentur.de/eservices

Nutzen Sie bitte die vorhandenen Zugangsdaten. Sollten Ihnen diese nicht (mehr) vorliegen, können Sie sie unter den o.a. Telefonnummern erfragen.

Erklär-Videos finden Sie auf dem YouTube-Channel der Bundesagentur für Arbeit.

Hotline für technische Fragen rund um die eServices: 0800 4 5555 03 (kostenlos)

Quelle: Agentur für Arbeit

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