Unterstützen Sie den Handel – unterstützen Sie das Handwerk

Die Hilfsbereitschaft, Unterstützung und Rücksichtnahme sind derzeit in unserer Region enorm! Viele Menschen denken derzeit darüber nach, wie sie solidarisch handeln können. Der Handel und das Handwerk for-mulieren daher eine gemeinsame Bitte: Wenn es Ihnen – den Kunden – irgendwie möglich ist, kaufen Sie weiter lokal! Das geht bei den meisten auch digital. Darüber hinaus stehen die Geschäftsinhaber auch den Kunden telefonisch zur Verfügung oder sind per Mail, WhatsApp und/ oder den sozialen Medien erreichbar.

Gutscheine

Zu Ostern, zur Aufmunterung, zum Geburtstag oder einfach nur so: Gutscheine sind bei Kunden schon lange sehr beliebt und zählten in den vergangenen Jahren, beispielsweise Weihnachten, stets zu den beliebesten Geschenkideen. Ohne anderslautende Vereinbarung sind Gutscheine drei Jahre gültig.

„Über diesen Weg geben Kunden ihrem Händler in dieser sehr schwieri-gen Zeit ein wenig Zuversicht“, erläutert der Geschäftsführer des Han-delsverbands NRW – Rheinland, Marcus Otto, seinen Appell. „Kunden zahlen ihren Gutschein und kaufen die neue Bluse, das neue Fahrrad, den neuen Topf usw. einfach später ein“, erläutert Geschäftsführer Otto weiter und richtet sich auch direkt an die potenziellen Kunden: „Fragen Sie den Händler Ihres Vertrauens und kaufen Sie nicht bei den Internetgiganten.“

Ebenfalls das Handwerk stärken

In dieser noch nie dagewesenen Situation präsentieren sich Händler und Handwerker immer wieder mit bewegenden Statements vor allem in den sozialen Medien und präsentieren ihren besonderen Kundenservice. So lässt sich der Gutscheinkauf beispielsweise auch auf den nächsten Friseurbesuch übertragen. Unterstützen Sie die Handwerker, die eben-falls im Kundenkontakt stehen und (teils sehr) eingeschränkt sind: Fleischer, Bäcker, Raumausstatter, Elektroniker, Installateure uvm.

„Zwar gehen derzeit noch viele Handwerker im Bauhaupt- und Neben-gewerbe ihrer Arbeit nach“, berichtet der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto. „Doch auch bei ihnen ist die Corona-Pandemie und deren Auswirkung spürbar. Falls Bauträger ihre Baustellen derzeit ruhen lassen, prüfen Sie bitte, ob die finanzielle Möglichkeit besteht, dem Handwerker auch die noch nicht verbauten Materialien zu zahlen.“

„Stellen Sie sich regionales Prepaid vor!“

Das Zahlungssystem „Prepaid“ ist vor allem aus der Mobilfunkbranche bekannt. Hier zahlt der Kunde für ein Guthaben und ruft dieses nach Zahlung ab. Diese Idee adaptiert der Geschäftsführer des Handelsver-bands NRW – Rheinland und der Hauptgeschäftsführer der Kreishand-werkerschaft Bergisches Land in Personalunion, Marcus Otto, gedank-lich auf den Handel und das Handwerk in der Region. „Dieser Gedanke richtet sich an die Menschen, die sich solch einen Gedanken finanziell leisten können. Nie war Euer Geld so viel wert wie heute! Nehmen Sie doch einfach einmal Kontakt mit Ihrem Handwerker oder Händler des Vertrauens auf und überlegen Sie gemeinsam, wie Sie mit einer Art Guthaben-Kauf ähnlich dem Prepaid-Gedanken die lokale Wirtschaft unterstützen können.“

Abschließend eine eindringliche Bitte von Marcus Otto:
„Bleiben Sie dem Handel und Handwerk in Ihrem Ort treu.
Sie brauchen Ihre Unterstützung!“

Quelle: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

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